Schreibspuren

Literarische Schreibwerkstätten - Spuren setzen

Verschiedene Brainstormmethoden öffnen die kreativen Quellen. Daraus bildet sich eine Idee für einen kürzeren oder längeren Text. Nach einer Schreibphase ist genug Zeit für wohlwollende und wertschätzende Gespräche über das Geschriebene und das Schreiben: Bedeutung des Schreibens für die Autor/innen, Textaufbau, Plotgestaltung, Perspektive etc. Das Spiel mit Worten darf ebenso sein wie ernsthafte Themen; Gemeinschaftstexte wechseln sich ab mit Alleinproduktionen, Kurzformen mit längeren Passagen, Fiktives mit Biographischem. Die Vermittlung von Theorie wird unmittelbar in die Praxis umgesetzt.

Schreibwerkstätten mit Selbsterfahrung – Spuren-Suche

Methoden aus der Poesie- und Bibliotherapie, Stille- und Wahrnehmungsübungen führen in die Erfahrung der Mitte. Der Alltag mit Stress und Reizüberflutung gerät in den Hintergrund. Leise Töne finden Gehör. Worte fließen aus der Stille zu Papier und lassen Gedanken und Gefühlen erscheinen. Im Schreiben und anschließenden Gesprächen findet intensiver Austausch statt. Manch Unaussprechliches kann ausgesprochen werden. Biographische und emotionale Inhalte kommen ans Tageslicht und bereichern durch die Beachtung und Würdigung das Leben.

Intermediales Schreiben – SpurenVielfalt

Jedes Bild, jeder Klang, jede Szene, jeder Text weckt eigene Gedanken, Gefühle, Bilder. Gezielte Übungen und Anregungen fördern die Fähigkeit, mit anderen Kunstsparten in Kontakt zu gehen und aus diesem Kontakt einen eigenständigen Text entstehen zu lassen. Diese Inspiration geht über reine Kunstinterpretation hinaus. Die Schreiber/innen erfahren oft sowohl etwas über sich als auch über ihr Kunstverständnis. Intermediales Schreiben lässt sich als „Perpetuum mobile der Künste“ begreifen.

Text- und Literaturwerkstatt – Spuren vertiefen

Jeder Text birgt einen Juwel, der gefunden und zum Strahlen gebracht werden will. Dazu braucht es manchmal nur eine kleine Unterstützung und etwas Fingerfertigkeit, manchmal aber auch detektivisches Gespür für die noch verborgene Logik des Textes.
Eine Gruppe bietet ein erstes wohlwollend-kritisches Publikum. Durch die Kompetenzen der einzelnen Teilnehmer/innen verfügt sie über ungeahntes kreatives Potential. Zusätzlich zur literarischen Unterstützung bekommen die Autor/innen persönliches Feedback zum Text. Die Teilnehmer/innen teilen mit, welche Botschaft der Text bei ihnen vermittelt, welche Gedanken, Gefühle und Bilder er auslöst und ob er Lust zum Weiterlesen macht.
In der Einzelbegleitung wird auf die Ansprüche eines Textes näher eingegangen und persönliche Fragen rund um das Schreiben besprochen.
Neben der Überarbeitung einzelner Texte werden auch längere Schreibprojekte besprochen und Schreibanregungen gegeben.